Mindestanforderungen für Nachhaltigkeitssiegel

Auf der Veranstaltung „Kostbar – die Lebensmitteldebatte am Morgen“, die das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti) erstmalig veranstaltete, forderte Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller Mindestanforderungen für Nachhaltigkeitssiegel. Zum Thema „Essen als Wirtschaftsfaktor – was ist uns Nachhaltigkeit wert?“ diskutierte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) unter der Moderation von dti-Geschäftsführerin Sabine Eichner (Bild rechts) mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann (Bild links). Die Politikern setzt auf Verbraucherbildung.

„Wichtig ist, dass ‚Nachhaltigkeit‘ klarer definiert und für den Verbraucher besser erkennbar wird“, sagte Connemann auf der Veranstaltung in Berlin. Sie forderte mehr Informationen und eine bessere Aufklärung der Verbraucher – über Inhaltsstoffe, Herstellung und Vertrieb der Lebensmittel. „Denn nur so kann Wertschätzung entstehen“, so Connemann.

Verbraucherschützer Müller sieht den Staat in der Verantwortung. Damit der Verbraucher verstehen könne, was überhaupt hinter dem Begriff der Nachhaltigkeit stehe, seien Label zwar eine Hilfe, aber kein Allheilmittel. „Verständlich für den Verbraucher und rentabel für die Wirtschaft, diesen Ansprüchen muss eine nachhaltige Wirtschaftsordnung gerecht werden“, brachte es Eichner auf den Punkt und zog ein positives Resümee zum Auftakt der Veranstaltungsreihe des dti.   Bild: dti   (Dezember 2016, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: dti

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