BVE-Report: Absatzmenge schwächelt

BVE

Die Ernährungsindustrie erwirtschaftete im Februar 2017 zwar ein preisbedingtes Umsatzplus, jedoch ist die Absatzmenge rückläufig. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturreport der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hervor. Der Umsatz stieg dank deutlich angezogener Veraufspreise im In- und Ausland im Vorjahresvergleich um 1,6 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro. Die abgesetzte Menge blieb mit einem Minus von 1,7 Prozent jedoch hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Die Lebensmittelexporte erhöhten sich nominal um drei Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.

Eine besondere Herausforderung für das Kostenmanagement in der Lebensmittelherstellung sind laut BVE die steigenden Rohstoffpreise. So zogen im März 2017 die Agrarrohstoffpreise im Vorjahresvergleich weiter an. Der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel stieg 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Februr 2017 bedeutete dies jedoch einen Rückgang um 4,2 Prozent.

Das wirkt sich auch auf die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate aus, die laut BVE spürbar abnahmen. Der entsprechende ifo-Index sank um sechs auf plus elf Punkte, liegt damit aber immer noch um mehr als das Zehnfache höher als im Vorjahr. Dagegen zeigt sich nach Angaben des Bundesverbands das Konsumklima in Deutschland im EU-Vergleich stabil und positiv. Der vollständige BVE-Konjunkutrreport ist auf der Webseite des Verbands bis Ende Mai 2017 erhältlich.   Archivbild: Rüdiger   (April 2017, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: BVE

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