BVE: Ernährungsindustrie legt zu

Schnitzelschneider

Eine verbesserte Nachfrage, aber auch gestiegene Verkaufspreise gaben nach Angaben der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) im In- und Ausland neue Wachstumsimpulse. Während das Wachstum laut BVE-Konjunkturbericht 01|2017 im vierten Quartal 2016 vor allem auf die Preisentwicklung zurückging, konnte der Branchenumsatz im Januar und Februar 2017 nicht nur wert-, sondern auch mengenmäßig gesteigert werden. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres erwirtschaftete die Ernährungsindustrie einen Umsatz von 44,3 Milliarden Euro – ein Plus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Januar und Februar 2017 betrug das Umsatzplus 3,5 Prozent (26,4 Milliarden Euro).

Die größte Dynamik zeigte sich dabei im Lebensmittelexportgeschäft. Der Umsatz wuchs hier im vierten Quartal 2016 um 2,6 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres stiegen die Ausfuhren wertmäßig um 5,9 Prozent auf 9,1 Milliarden Euro und mengenmäßig um 1,6 Prozent.

Angesichts des positiven Jahresauftaktes wächst im BVE die Zuversicht auf eine stabile Entwicklung der Branchenkonjunktur in 2017. „Das Wettbewerbsumfeld der Unternehmen bleibt jedoch volatil, die Planungssicherheit des regulatorischen Rahmens ist nicht nur durch die anstehende Bundestagswahl, sondern auch durch das internationale Marktumfeld sowie zunehmende Handelshemmnisse im Export begrenzt“, teilt die BVE mit. Der Konjunkturbericht 01|2017 steht bis Ende Juni 2017 zum Download zur Verfügung.   Bild: Archiv   (Mai 2017, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: BVE

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