Connected Freight überwacht Warentransporte

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Honeywell hat eine neue Tracking-Lösung zur Überwachung von Frachtsendungen und Gütertransporten vorgestellt. Das gemeinsam mit Intel und Logistikunternehmen wie Kühne + Nagel und DHL entwickelte „Connected Freight“ überwache nicht nur den Ort von globalen Warentransporten, sondern vor allem deren Zustand, erklärt das Technologieunternehmen in einer Pressemeldung. Während früher erst zu einem späten Transportzeitpunkt oder gar erst am Ziel erkannt wurde, dass Waren beschädigt, verdorben oder gestohlen waren, liefern nun Echtzeitdaten laufenden Einblick und ermöglichen schnelle Reaktionen, um das Ausmaß eines drohenden Schadens zu begrenzen.

Die neue Technologie bestehe aus einer Reihe von kosteneffizienten Sensor-Tags, die Umgebungsbedingungen wie Temperatur oder Feuchtigkeit messen oder Vibrationen, Drehungen und Erschütterungen der Ware selbst feststellen können, so Honeywell. Die Sensordaten werden von einem Mobile Gateway erfasst, das beispielsweise im Lastwagen, im Flugzeug oder im Schiffscontainer angebracht wird, und anschließend über das Mobilfunknetz in eine Cloud-basierte Command-and-Control-Plattform hochgeladen.

„Das überwachende Unternehmen selbst kann sich auf dieser Plattform die unterschiedlichsten Alarmmeldungen einrichten, ganz gleich ob für Temperatur, Feuchtigkeit, Einbruch oder Erschütterung“, erläutert der Hersteller. So werde es umgehend informiert, wenn eine Unterbrechung der Kühlkette droht, bruchempfindliche Waren umgekippt oder gestürzt sind oder Container aufgebrochen und wertvolle Güter gestohlen wurden. Im Gegensatz zur reinen Datensammlung bei früheren Technologien, die Erkenntnisse meist zu spät lieferte, könne dank „Connected Freight“ umgehend reagiert und beispielsweise Tiefkühlware wie Fleisch oder pharmazeutische Produkte bei nächster Gelegenheit umpackt werden, sollte die Kühlanlage eines LKWs ausgefallen sein. Teurem Verlust oder Verderb werde so vorgebeugt.  (Mai 2017, Autor: Thomas Hillmann)  Quelle und Foto: Honeywell

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