Fördermittel für Energiesparmaßnahmen nutzten

TUEV-Nord

Nur 15 Prozent der deutschen Unternehmen setzen nach Angaben des TÜV Nord Energieeffizienzmaßnahmen um, obwohl sie von derlei Sparmaßnahmen durchweg profitieren würden. Davon nutzen zudem nur wenige die verfügbaren Fördermöglichkeiten teilweise oder vollständig aus. Je nach Maßnahme und Förderprogramm ist ein Zuschuss von 20 bis 80 Prozent möglich. Der TÜV Nord  erklärt, was bei einem Förderantrag zu beachten ist und welche Hürden es dabei geben kann.

Eine häufige Voraussetzung für eine Förderung ist die Senkung des Energieverbrauchs um mindestens 25 Prozent. „In der Praxis gibt es aber auch oft Fälle, bei denen Werte von 50 Prozent und mehr erreicht werden“, berichtet Armin Sulzmann, Experte für Energiesysteme bei CP Energie und Referent der TÜV Nord Akademie. Sulzmanns Tipp: Der Förderantrag muss vor der Umsetzung der Energiesparmaßnahme erfolgen und zwar auf Grundlage eines Energieeffizienzkonzeptes, welches normalerweise ein Energieberater erstellt. In der Regel kann mit der Antragsabgabe die Maßnahme direkt angegangen werden. „Der Unternehmer muss nicht zwangsweise warten, bis eine Bestätigung oder Ablehnung der Förderung kommt“, sagt Sulzmann.

Oftmals wird wegen der breiten Auswahl an Förderprogrammen und Anträgen eine Förderung für eine Energiesparmaßnahme gar nicht erst in Angriff genommen. Gerade in kleineren und mittelständischen Unternehmen fehlen oft die notwendige Fachkompetenz und Einarbeitungszeit. Für solche Fälle bietet der TÜV Nord das Seminar „Förderung für Energieeffizienz-Projekte in Unternehmen“ an. Gerade in der Tiefkühlwirtschaft ist Energieeinsparung seit langem ein Thema und noch großes Potenzial gegeben.   Bild: TÜV NORD   (Mai 2017, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: TÜV NORD

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