Freiberger kauft Hasa

Hasa

Konzentration am Pizza-Markt: Die Freiberger Lebensmittel GmbH & Co. KG, Berlin, wird nach eigenen Angaben 100 Prozent der Hasa GmbH in Burg übernehmen, vorausgesetzt, das deutsche Bundeskartellamt und die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde stimmen dieser Übernahme zu. „Auf dem deutschen Tiefkühl-Pizzamarkt ist Hasa, gemessen am Marktanteil, der fünftgrößte Anbieter, der seine Produkte auch ins europäische Ausland transportiert“, so Freiberger, der selbst zu den größten Pizzaherstellern in Europa zählt. Die 2006 gegründete Hasa ist vor allem im Handelsmarkenbereich aktiv. „Der Markt für Steinofenpizza wächst weiter “, begründete Freiberger-Geschäftsführerin Lydia Fehringer den Kauf. „Hasa ist die richtige Ergänzung, damit sich die Freiberger-Gruppe in einem sich verschärfenden Wettbewerb weiter erfolgreich behauptet.“

Vor dem Hintergrund der in jüngster Zeit erfolgten Einlistung von Markenpizzen im Discounthandel habe sich die Marktsituation nachhaltig verändert, heißt es weiter. Marke und Handelsmarke konkurrierten nun auch dort miteinander. „Mit dem Erwerb von Hasa kann Freiberger den Abstand zu den Markenherstellern im Inland – Vollsortimenter und Discounter – verringern und in Europa wieder die Spitzenposition besetzen.“

Hasa hat seinen Sitz im verkehrsgünstig gelegenen Burg bei Magdeburg und beschäftigt 190 Mitarbeiter. Gegründet wurde Hasa 2003 von Andreas Czayka und Holger Pitsch. 2006 wurde die Produktion aufgenommen. Hasa soll nun in die Struktur der zu Südzucker gehörenden Freiberger-Gruppe integriert werden, die derzeit mit 2.400 Mitarbeitern an fünf Stsndorten gekühlte und tiefgekühlte Pizza, tiefgekühlte Pastagerichte und Snacks vor allem für den Handelsmarkenmarkt produziert.

Hasa-Geschäftsführer Andreas Czayka bestätigte gegenüber tk-report minus 18 die Verkaufspläne. Er sieht darin angesichts der Konzentration auf dem Markt auch einen Weg, die Arbeitsplätze der Mitarbeiter in Burg langfristig zu sichern.  Archivfoto: Hasa (Produktion in Burg) (Mai 2017, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: Freiberger

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