Wenn Eiskrem politisch wird

Ben-Jerrys

Unilevers Eismarke Ben & Jerry’s setzt sich in Australien für die gleichgeschlechtliche Ehe ein. Solange sie nicht legalisiert wird, wollen die Eismacher in ihren 26 Eisläden im Lande niemandem mehr zwei Kugeln von derselben Sorte verkaufen. „Wir ermutigen damit unsere Fans, ihren Abgeordneten zu sagen, dass jetzt die Zeit für die Legalisierung gekommen ist“, heißt es auf der Ben & Jerry’s Website. „Liebe kommt in allen Geschmacksrichtungen.“ Begründung der Aktion: „Stellen Sie sich vor, wie wütend Sie sind, wenn Sie bei uns nicht zwei Kugeln der gleichen Sorte bekommen. Und stellen Sie sich vor, wie erst recht Sie wütend wären, wenn Sie nicht den Partner heiraten dürfen, den Sie lieben.“

Im Internet stößt die Aktion nicht auf durchweg positive Resonanz. Die Reaktionen reichen, beispielsweise auf Mashable.com, von „Was ist mit mir, einem Homosexuellen, der gerne zwei Kugeln derselben Sorte essen möchte“, über „Wäre es nicht passender, immer zwei Kugeln derselben Sorte zu verkaufen“ bis zu „Meine Rechte sollten nicht für einen besch… Marketing-Gag trivialisiert werden, um mehr Eiskrem zu verkaufen“.   Website-Ausriss: Ben & Jerry’s Australia   (Mai 2017, Autor: Jörg Rüdiger)   Quelle: Ben & Jerry’s / Mashable

One Comment

Herby Neubacher

Haben die sie eigentlich noch alle auf der Reihe? Wohl kaum.
Man sollte diesen Eisladen samt seinem Eis boykottieren.

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