Greenyard knackt 4-Milliarden-Grenze

Greenyard

Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte klettert der Jahresumsatz von Green-yard auf über vier Milliarden Euro. Im Geschäftsjahr 2016/2017, das am 31. März 2017 ablief, erwirtschafteten die Belgier 4,25 Milliarden Euro – ein Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das REBITDA stieg um sieben Prozent auf 145,7 Millionen Euro. Auch der Bereich TK-Produkte legte um 2,1 Prozent zu. Einzig der Nettogewinn sank um fast 96 Prozent auf 700.000 Euro. Der Grund sind Einmalkosten im Rahmen einer 18 Millionen Euro schweren Umschuldung.

Die Umsätze in der Unternehmenssparte „Long Fresh“, in der Greenyard seine TK-Produkte einordnet, verbesserten sich um knapp 16 Prozent auf 748,3 Millionen Euro, was vornehmlich auf die Akqusition von Lutèce zurückzuführen ist. Doch auch der sich weiterhin verbessernde Preismix, speziell bei TK-Produkten, trägt zu dieser Entwicklung bei. Letztendlich wirken sich jedoch Währungsschwankungen negativ auf das Ergebnis aus. Hauptgrund ist hierfür das schwächelnde britische Pfund.

Die Umschuldung verringert für Greenyard die Zinslast von 6,3 auf 3,5 Prozent. Die Belgier erwarten dadurch jährliche Einsparungen von 15 Millionen Euro. Ohne die Einmalkosten der Umschuldung läge der Nettogewinn bei 21,9 Millionen Euro. Aufgrund der positiven Entwicklung geht Greenyard davon aus, auch in Zukunft die Dividende von 0,2 Euro pro Aktie stabil halten zu können.   Website-Ausriss: Greenyard   (Juni 2017, Autor: Marc Hankmann)   Quelle: Greenyard

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