Servierverbot für Insekten

Insekten-Clipdealer

Insekten haben es weiterhin schwer mit ihrem von der Welternährungsorganisation (FAO) propagierten Weg auf die Speisekarten. Zumindest in Europa. Lebensmittelkontrolleure machten jetzt dem „Mongo’s“ mit seinen Restaurants in Köln-Deutz und Düsseldorf einen Strich durch die Heuschrecken-Rechnung, berichtet der Kölner Express. Die im Kühlraum gefundenen Heuschrecken, Grillen und Mehlwürmer sahen sie als „Ungeziefer“ und „Gefahr für Gäste“ an und ein Gericht, bei dem Gastwirt Spiridon Soukas Einspruch gegen den Strafbefehl über 5.000 Euro einlegte, bestätigte die Kontrolleure. Der Wirt wisse ja nicht, ob die Insekten nicht Schädlingsbekämpfungsmittel enthielten. Die Parteien einigten sich auf eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Strafgebühr von 2.500 Euro. Das Geld soll an die Düsseldorfer Tafel gehen. Soukas wolle die Insekten aber 2018 wieder auf seine Speisekarte bringen, schreibt der Express. Denn ab dem 1. Januar würden Insekten gemäß EU-Verordnung auch in Deutschland als Nahrungsmitel zugelassen werden.   Foto: Clipdealer   13.7.2017   Quelle: Express

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