Bio-Anteil wächst im LEH

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In den ersten sieben Monaten des Jahres 2017 erzielte Bio einen Anteil von 5,7 Prozent an den Gesamtausgaben für Lebensmittel und Getränke in Deutschland – ein Plus von 0,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreszeitraum, berichtet der GfK Consumer Index für den Monat Juli. Im Jahr 2007 waren es erst 2,9 Prozent. Der Bio-Anteil hat sich innerhalb von zehn Jahren also nahezu verdoppelt. Außerdem gedeiht Bio schon lange nicht mehr in der Nische; 98 Prozent aller deutschen Haushalte kaufen aktuell mindestens ein Bio-Produkt im Jahr. Bio hat also so gut wie alle Haushalte erreicht. Das gilt auch für Österreich, wo die Bio-Käuferreichweite laut Zahlen von RollAMA (in Zusammenarbeit mit der GfK) 96,4 Prozent beträgt.

Die Zahl der Bio-Käufer ist im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum in den ersten sieben Monaten des Jahres 2017 um 2,7 Prozent gestiegen, während sich die Menge pro Käufer im gleichen Zeitraum sogar um 3,8 Prozent erhöhte. Trotz eines leichten Preisrückgangs ergibt dies für den Zeitraum Januar bis Juli 2017 einen Umsatzzuwachs für Bio in Höhe von 5,6 Prozent.

Fast zwei Drittel des Umsatzes mit Bio-Produkten (63,9 %) gehen aktuell im LEH, also bei Vollsortimentern, Discountern und Drogeriemärkten, über den Ladentisch. Innerhalb von zwei Jahren erhöhte sich der Anteil dieser Vertriebsschienen um 8,8 Prozent. Auf der anderen Seite relativiert sich dadurch die Bedeutung des Bio-Fachhandels und der restlichen Einkaufsstätten, die im gleichen Zeitraum vier Prozentpunkte Marktanteil einbüßten. Bio-Intensiv-Käufer machen zwar nur zwölf Prozent der gesamten Bio-Käuferschaft aus, stehen aber für 54 Prozent des gesamten Umsatzes mit Bio-Produkten.   Foto: Jörg Rüdiger   (September 2017, Autor: Thomas Hillmann)   Quelle: GfK

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