Alte Rüben starten durch

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Winterzeit ist Wurzelzeit: Jahrelang waren Pastinaken dabei kaum auf einem deutschen Teller zu finden. Und Petersilienwurzeln allenfalls in einem gut sortierten Bund Suppengrün. Das hat sich in den letzten Jahren stark verändert, seit der Trend zu „Retro-Gemüse“ startete und ein Comeback der sogenannten „Alten Gemüsesorten“ einleitete. Wie die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) mitteilte, ist die Vermarktungsmenge der Pastinaken regelrecht explodiert: Bis einschließlich Juli ist sie um 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen.

„Wurden 2016 noch circa 1.000 Tonnen verkauft, wird der Pastinaken-Verbrauch in diesem Jahr voraussichtlich auf rund 10.000 Tonnen zulegen“, prognostiziert die BVEO. Der Absatz der Petersilienwurzel liegt seit Jahren bei durchschnittlich 2.000 Tonnen pro Jahr. Die Pastinake duftet nach Möhren und hat eine angenehm nussig-herbe Süße. Nach dem ersten Frost schmeckt sie noch milder und süßer. „Ihr Aroma harmoniert hervorragend zu Möhren und Kartoffeln und macht sich bestens in Suppen und Eintöpfen, gebraten, als Röstgemüse aus dem Ofen, karamellisiert oder auch püriert als feine Gemüsebeilage“, so die BVEO.   Quelle & Bild: Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V.   (Oktober 2017, Autor: Michael Berkemeier)

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