50.000 Tonnen weniger Shrimps erwartet

Thailand hat im Jahre 2017 mit insgesamt rund 300.000 Tonnen Shrimps etwa 50.000 Tonnen weniger produziert als ursprünglich prognostiziert, schreibt die Bangkok Post. Ursache sind schwere Regenfälle und Überschwemmungen, die den Sektor insbesondere im Süden des Landes getroffen haben, wo 56 Prozent der Shrimps produziert werden. Der Osten des Landes steuert weitere 29 Prozent zur Gesamtproduktion bei und Zentralthailand etwa 15 Prozent. Von den 300.000 Tonnen – etwa genauso viel wie 2016 – werden rund 200.000 Tonnen exportiert, ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Exportwert liegt bei schätzungsweise 1,563 Milliarden Euro. In den ersten zehn Monaten 2017 wurden 167.418 Tonnen ausgeführt. Der wichtige US-Markt nahm 62.954 Tonnen im Wert von 612 Millionen Euro ab – ein Minus von 4,4 Prozent auf Basis Menge und von 1,4 Prozent auf Basis Wert. Die Exporte in die Europäische Union gingen sogar um 10,6 Prozent auf 6.663 Tonnen zurück, während der Ausfuhrwert mit 66 Millionen Euro 8 Prozent niedriger lag als 2016. Ursache ist eine Änderung im allgemeinen Zollpräferenzsystem für thailändische Shrimp. China hingegen kaufte mit 6.595 Tonnen im Wert von 53,6 Millionen Euro 56 Prozent mehr und die Exporte nach Japan lagen mit 33.825 Tonnen im Wert von 323 Millionen Euro immerhin 3,2 Prozent höher als 2016.    Quelle: Fischmagazin.de (Dezember 2017, Autor: Björn Marnau).    Bild: Gordon Gross/ pixelio.de

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