Alaska-Seelachs: Höhere Preise erwartet

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Eine Kürzung der russischen Alaska-Pollack-Quote 2018 um 6 Prozent auf 1,78 Millionen Tonnen und eine weltweit steigende Nachfrage nach dem Weißfisch lassen Russlands Sektor optimistisch auf die kommende Fangsaison A im Jahre 2018 blicken, schreibt IntraFish. Nicht nur die Preise für Alaska-Pollack (AP), ausgenommen, ohne Kopf (H&G) auf dem chinesischen Markt würden anziehen, sondern auch die Preise für Filetblockware auf dem europäischen Markt, sagt Alexey Buglak, Vizepräsident der Russian Pollack Catcher Association (PCA). Daten der PCA zeigten, dass selbst auf dem heimischen Markt Russland der Verkauf von seegefrorenen Pollack-Filets alleine im September 2017 mit 28.000 Tonnen rund doppelt so hoch gewesen sei wie im Vorjahresmonat. Zum Teil sei dies auf hohe Lagerbestände in Europa zurückzuführen gewesen, sagt Buglak. Sergey Sennikov, Sprecher der Norebo Group von Vitaly Orlov, verwies darauf, dass die Fangquotenkürzung nur Fanggebiete betreffe, in denen die Fischerei nicht MSC-zertifiziert sei: „Die Quoten im Ochotskischen Meer, wo die Fischerei MSC-zertifiziert ist, bleiben unverändert.“ Die Preise für H&G-Pollack, der nach China verkauft wurde, lagen im November 2017 mit 1.076,- Euro pro Tonne erheblich höher als im April 2017, der mit 820,80 Euro pro Tonne einen preislichen Tiefpunkt bedeutete, teilt einer der größeren russischen Pollack-Produzenten mit. MSC-zertifizierte Filetblöcke ohne Mittelgräte (PBO) russischer Provenienz wurden im November nach Europa für 2.424,- Euro pro Tonne verkauft – ein Plus von 21 Prozent im Vergleich zu 1.999,- Euro pro Tonne im April. Aktuell prognostizieren die AP-Produzenten für die kommende Fangsaison A einen Preisanstieg für PBO-Filets auf rund 2.550,- Euro pro Tonne, teilt Russlands Fernöstliches Zentrum für Regionalstudien mit.     Quelle: Fischmagazin.de (Dezember 2017, Autor: Björn Marnau, Fischmagazin) Bild: Archivfoto Michael Berkemeier

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