Ikea Food startet Tierwohl-Progamm

Ikea Food Services AB führt das „Better“-Programm für Hühner ein, das erste der „Better“-Programme von Ikea Food für eine nachhaltigere Landwirtschaft. Es definiert Anforderungen für eine nachhaltigere Produktion von Hühnerfleisch in der Ikea-Lebensmittellieferkette und befasst sich mit artgerechter Tierhaltung, Gesundheitsaspekten und der Umweltbilanz auf einzelbetrieblicher Ebene. „Die ‚Better‘-Programme von Ikea Food gelten global und wurden unter Mithilfe von Experten, Nichtregierungsorganisationen und Lieferanten entwickelt“, erklärt das schwedische Unternehmen. „Sie enthalten unsere Mindestanforderungen für den Einkauf von Lebensmitteln.“ Ziel sei es, dass bei allen relevanten Tierarten – Masthähnchen, Legehennen, Schweinen, Lachs, Rindern und Milchvieh – die im Programm entwickelten Kriterien bis 2025 komplett eingehalten werden.

Durch das „Better“-Programm für Hühner möchte Ikea Food sicherstellen, dass Masthähnchen gemäß den Kriterien aufwachsen, die eine artgerechte Tierhaltung fördern wie zum Beispiel ausreichend Platz pro Huhn (max. 30 kg/m²), bessere Beleuchtung oder Auslaufmöglichkeiten. „Durch diese Programme wollen wir auf einen verantwortungsbewussten Einsatz von Antibiotika hinarbeiten und Umweltbelastungen durch Tierhaltung reduzieren“, so Ikea. Die Kriterien für das „Better-Programm“ für Hühner werden je nach Durchführbarkeit in zwei Phasen umgesetzt: Einige Anforderungen sollen bis 2020 erfüllt sein, mit der vollständigen Umsetzung der Kriterien des „Better“-Programms für Hühner rechnet Ikea im Jahr 2025.   Foto & Quelle: Ikea   (Januar 2018, Autor: Thomas Hillmann)

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