Metro AG erzielt Umsatzplus

Die Metro AG hat im ersten Quartal 2017/18 nach vorläufigen und nicht testierten Zahlen den flächenbereinigten Umsatz über das Niveau des Vorjahres gesteigert, teilt der Konzern mit. Danach setzte das Unternehmen im ersten Quartal 2017/2018 etwa 10,1 Milliarden Euro um und damit 0,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Flächenbereinigt ist das nach Unternehmensangaben ein Plus von 0,8 Prozent. Flächenbereinigt weisen die Zahlen auch ein Umsatzplus von Metro Wholesale von 1,0 Prozent aus. Nachteilige Währungseffekte in der Türkei und China und eine negative Entwicklung im Russland-Geschäft bremsten hier allerdings die Erlöserwartungen, heißt es. Die Einzelhandelskette Real startete nach Unternehmensangaben trotz geringerer Anzahl der Verkaufstage solide ins neue Geschäftsjahr, blieb in den Umsatzzahlen aber flächenbereinigt auf Vorjahresniveau.

„Insgesamt haben wir uns in einem anspruchsvollen Marktumfeld im Weihnachtsquartal solide behauptet und im ersten Quartal eine Umsatzentwicklung erzielt, die im Einklang mit dem Ausblick für das Gesamtjahr liegt. An unserer Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 halten wir unverändert fest“, sagt Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der der Metro AG.

Das berichtete Umsatzwachstum liege insgesamt trotz negativer Wechselkurseffekte bei einem Plus von 0,2 Prozent, das in lokaler Währung ein Wachstum von 1,5 Prozent ausmache, so Koch. Das Vorjahr enthielt laut Mitteilung im Segment „Sonstige“ den Umsatz der mittlerweile veräußerten Real- Standorte in Rumänien und erfasste im Segment „Wholesale“ noch keine Umsätze von Pro à Pro.

Bei der Metro Wholesale sei das flächenbereinigte Umsatzwachstum von 1,0 Prozent trotz negativem Tageeffekt aufgrund der geringeren Anzahl an Verkaufstagen und der Verschiebung des chinesischen Neujahrsfestes erzielt worden, so die Düsseldorfer. Das Umsatzwachstum werde weiterhin deutlich durch die Horeca-Kunden (Hotel, Restaurant, Cafe bzw. Catering) und das Segment Food angetrieben. Das berichtete Umsatzwachstum von 0,6 Prozent sei durch nachteilige Währungsentwicklungen insbesondere in der Türkei und in China beeinträchtigt worden sowie durch die negative Entwicklung des Russland-Geschäftes mit einem Minus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Positiv entwickele sich hingegen das Belieferungsgeschäft, teilt das Unternehmen mit. Hier steige der prozentuale Umsatzanteil weiter an. Insbesondere die Digitalisierung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) schreite voran. Hier sei eine Verdopplung der Kunden seit Ankündigung im Dezember 2017 zu verzeichnen. Zum 31.12.2017 umfasste das Netz der Metro 760 Standorte, neun Standorte mehr als zum Vorjahresstichtag. Im ersten Quartal 2017/18 wurden drei Standorte eröffnet (einer in Russland, zwei in China) sowie zwei Standorte geschlossen (einer in Italien, einer in Polen).

Real startete laut Mitteilung des Konzerns solide ins neue Geschäftsjahr. Der flächenbereinigte Umsatz sei aber trotz deutlich negativem Tageeffekt durch die geringere Anzahl an Verkaufstagen auf Vorjahresniveau geblieben. Wachstum sei bei Nichtlebensmitteln in vielen Kategorien erzielt worden, zufrieden sei das Unternehmen auch mit der Entwicklung im Lebensmittelbereich trotz hoher Wettbewerbsintensität. Der berichtete Umsatz mit einem Minus von 0,5 Prozent sei auf Marktschließungen im Vorjahr sowie einer Marktschließung im aktuellen Quartal zurückzuführen. Ein weiterhin starkes Wachstum sei im Onlinegeschäft real.de zu beobachten, teilten die Düsseldorfer mit. Zukünftig werde die Neupositionierung der Marke und ein Umbau von neun Märkten mit dem stärkerem Fokus auf Lebensmittel, insbesondere auf ultrafrische und nachhaltige Sortimente und unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus der Markthalle Krefeld, in Angriff genommen, heißt es. Zum 31.12.2017 umfasste das Netz der Real-Einzelhandelsmärkte 281 Standorte, einen Standort weniger als zum Vorjahresstichtag infolge der vorübergehenden Schließung des Standortes in Aschaffenburg.   Bild & Quelle: Metro AG   (Januar 2018, Autor: Olaf Behnel)

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