Gutes Jahr für Tiefkühlkost

Tiefkühlkost inklusive Speiseeis erzielte im Dezember 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat ein Umsatzplus von gut zwei Prozent, vermeldet der GfK Consumer Index 12/2017. Mengenmäßig war das Wachstum im Dezember mit knapp anderthalb Prozent hingegen geringer. Dabei zeige sich laut GfK, dass sich nicht alle Kategorien im Weihnachts- und Silvestergeschäft gegenüber dem Vorjahr verbessern konnten. Eine Top-Performance lieferte allerdings Speiseeis. Hier ist nicht nur die Menge um fast sieben Prozent gestiegen, sondern auch der Umsatz um zehn Prozent. Das gelingt über Haus- und Multipackungen, wobei die Spezialitäten überdurchschnittlich zur Kategorie gewonnen haben. In Summe schafft Speiseeis somit ein Jahresumsatzplus gegenüber 2016 von fünf Prozent.

Die Gesamtkategorie Tiefkühlkost inklusive Speiseeis schließt das Jahr 2017 mit zweieinhalb Prozent Umsatzzuwachs ab, so die Gesellschaft für Konsumforschung. Dabei zeige sich, dass die Konsumenten mehr für ihren Einkauf ausgegeben haben, denn das Mengenwachstum betrug nur ein Prozent. TK-Fleisch stagniert in der Mengenentwicklung, konnte aber durch die gute Entwicklung bei Geflügel im Umsatz dennoch um zwei Prozent zulegen. Bei TK-Fisch haben die Verbraucher vor allem bei Fischstäbchen (Menge +8%), paniertem Fisch und Fischfertiggerichten (+6%) gerne zugegriffen. TK-Gemüse verzeichnet lediglich bei den Gemüsezubereitungen ein Mengenplus (+3%), entwickelte sich ansonsten aber ausgeglichen. Die TK-Kartoffelprodukte kamen 2017 mit dem neuen Trend der Süßkartoffel-Pommes & -Wedges auf den Markt und konnten den Gesamtmarkt damit wertmäßig um zweieinhalb Prozent überflügeln. TK-Backwaren stechen ebenfalls hervor, so die GfK, sie erreichten zum Jahresende wertmäßig ein Plus von zehn Prozent. Wie bei den frischen Backwaren entwickeln sich auch hier die Segmente sehr unterschiedlich. Während TK-Brötchen ‚nur‘ um fünf Prozent wuchsen, sorgten vor allem die TK-Feinbackwaren (Torten, Kuchen und Süßgebäck) für die deutlich positive Gesamtentwicklung.   Foto: pixabay.de   (Februar 2018, Autor: Thomas Hillmann)   Quelle: GfK

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