Geflügelwirtschaft will staatl. Tierwohllabel

Die deutsche Geflügelwirtschaft ist bereit für ein staatliches Tierwohllabel und will nach eigenen Aussagen die neue Agrarministerin Julia Klöckner auf dem Weg zu einem solchen Label unterstützen, wie der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) bekannt gab. Dabei hat die Organisation auch klare Vorstellung von der Ausgestaltung des Labels: „Ein staatliches Tierwohllabel muss verpflichtend für alle Vermarktungswege sein und eine Herkunftskennzeichnung umfassen. Der gesicherte und vollständige Ausgleich der finanziellen Mehraufwendung für unsere Tierhalter und Vermarkter muss über eine marktpreisunabhängige Tierwohlabgabe gewährleistet werden“, so ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke.

Als Basisstufe des staatlichen Tierwohllabels sehe die Geflügelwirtschaft die Kriterien der in den vergangenen Jahren erfolgreich gelebten Initiative Tierwohl mit ihren tierwohlrelevanten Kriterien und dem Tierwohlfonds als Finanzierungsgrundlage. „Die deutsche Geflügelwirtschaft ist zu sofortigen Gesprächen mit der Politik bereit, um zu vernünftigen und marktorientierten Lösungen bei der Schaffung des staatlichen Tierwohllabels zu kommen“, betonte Ripke.     Quelle: ZDG    (März 2018, Autor: Michael Berkemeier)

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