Nestlé Deutschland legt zu

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Bereinigt um Ausgliederungen und Verkäufe steigerte sich der Umsatz von Nestlé Deutschland 2017 auf 3,2 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen mit. Das entspreche einem Umsatzwachstum von 2,3 Prozent. „Unsere Strategie basiert auf vier Säulen: Innovationen, Investitionen, effizientere Strukturen sowie Vernetzung“, sagte Beatrice Guillaume-Grabisch, Vorstandsvorsitzende der Nestlé Deutschland AG (Foto) beim Jahres-Pressegespräch in Frankfurt am Main. „Durch den internen Wandel schaffen wir die Grundlage für weiteres externes Wachstum. Oberstes Ziel unserer Aktivitäten bleibt, mit unseren starken Marken zur Steigerung der Lebensqualität und zu einer gesünderen Zukunft für unsere Verbraucher beizutragen.“

Größte Kategorie mit einem Umsatz von rund einer Milliarde Euro bleibt die Kulinarik mit einem überdurchschnittlichen Volumenwachstum. Neben Innovationen wie der erfolgreichen Neueinführung „Steinofen BäckerKruste“ bei Wagner liege laut Guillaume-Grabisch ein weiterer Schwerpunkt auf der Reformulierung von Rezepturen. So wurden sowohl der Salzgehalt (-10,5 % bis Ende 2016) als auch der Zuckergehalt (-8 % bis Ende 2016) über das gesamte Produktportfolio kontinuierlich gesenkt. Bis 2020 sei eine weitere Salzreduktion um durchschnittlich minus 10 Prozent und eine Verringerung des Zuckeranteils um durchschnittlich minus 5 Prozent geplant, so Guillaume-Grabisch weiter. Dabei profitierte Nestlé von seinem globalen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk.

Hinsichtlich einer baldigen Beilegung des Konditionenstreits mit Edeka hielt sich die Vorstandschefin von Nestlé Deutschland bedeckt. Sie betonte dabei die europäische Dimension des Konfliktes: „Wir brauchen eine Lösung für alle Partner. Das macht es so komplex.“   Foto & Quelle: Nestlé Deutschland   (April 2018, Autor: Thomas Hillmann)

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